Träume des Paradiesvogels

von Redaktion

Hörenswert ((((;

Spätestens seit dem Oscar-prämierten Biopic „Bohemian Rhapsody“ über die Band Queen ist auch das Solowerk Freddie Mercurys wieder in den Fokus gerückt. Nach Lesart der nicht gerade historisch exakten Kinogeschichte löste sich die Band sogar auf, weil Mercury in München Solo-Allüren eingeimpft bekam – und reformierte sich erst zum Spektakel Live Aid. Das stimmt nicht. Wahr ist, dass der Paradiesvogel sich mit Soloplatten Träume erfüllte, die er mit Queen nie hätte verwirklichen können. Das Debüt „Mr. bad Guy“ ist ein einziges Fast-Food-Restaurant: „Living on my own“ und „I was born to love you“ sind derart überkandidelter Pop, dass Queen davon überfordert gewesen wären. „Barcelona“ mit Montserrat Caballé hat Momente großer Schönheit, aber streckenweise hört sich die Diva deplatziert an. Beide Platten sind jetzt wieder zu haben. Im Zweifel sollte man sich an die neue Best-of-LP „Never boring“ halten – „nie langweilig“. Denn das stimmt definitiv.  lö

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