Neues vom Sonderdezernat Q

von Redaktion

Sehenswert ((((;

Adler-Olsen-Romane gehen deshalb so unter die Haut, weil sie von dem erzählen, wovor wir uns am meisten fürchten: der dunklen Seite, die in uns schlummert. Was passiert, wenn sie Gelegenheit hat, zum Vorschein zu kommen, zeigt dieser Film. Nach „Erbarmen“, „Schändung“ und „Erlösung“ ist „Verachtung“ die vierte Kinoadaption eines der Bücher über das Sonderdezernat Q. Darin geht es in Zeitblenden zurück in die Sechzigerjahre auf eine Insel im Großen Belt. Im dortigen Umerziehungsheim wurden zwischen 1923 und 1961 mehr als 11 000 dänische Frauen zwangssterilisiert. Sie sollten daran gehindert werden, ihr „unwertes“ Erbgut weiterzugeben. Eine wahre Geschichte, die aufgrund des starken Spiels aller Beteiligten berührt. Einen so munteren Schlagabtausch wie etwa in „Erlösung“ gibt’s diesmal zwischen Carl Mørck (Nikolaj Lie Kaas) und Assad (Fares Fares) nicht; dafür überraschende Wendungen und ein spannendes Finale. Ein Muss für Fans der Reihe.  kjk

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