Michael Caine ist ein Wiederholungstäter. Nach seiner flotten Bankräuber-Komödie „Abgang mit Stil“ (2017) kehrt der diebische Superstar mit dem nächsten Langfinger-Film zurück. In „Ein letzter Job“ hat sich der frisch verwitwete Brian ein finales Ziel gesetzt, einen Diamantenraub mit seinen früheren Kumpels. Leider sind diese körperlich jedoch kaum in der Lage, eine Maus zu verschrecken – geschweige denn einem Polizisten zu entkommen. Dennoch wird der Raubversuch, basierend auf einer wahren Geschichte, gewagt und geht – ohne zu viel zu verraten – in die Geschichte ein. Was ziemlich spannend klingt, wird im Film zu einem Plot im Rollator-Tempo. Kein Biss, kaum Witz, dafür aber viel Krampf. So fad sollte kein Ruhestand sein. bsz