Wilhelm Tells Waffe

von Redaktion

Sehens- und lesenswert ((((;

Wilhelm Tell hat sie berühmt gemacht, und auf dem Oktoberfest kommt sie publikumswirksam zum Einsatz: die Armbrust. „Schönheit und Schrecken“ dieser Waffe wird in dem Bildband von Wissenschaftlern erläutert – bis hin zum Bau des Schießprügels. Im Zentrum der Analyse stehen Mittel- und Westeuropa. Die ersten Stücke stammen aus dem 15. Jahrhundert. Da gibt es altersmüde Relikte aus Holz, Birkenrinde, Horn und Sehnen. Da gibt es schwelgerisch geschnitzte Werke etwa aus dem süddeutschen Alpenraum. Naturgemäß wurden markante Armbrüste gesammelt. Insbesondere die sogenannte Säule, der Hauptkörper der Waffe, lud zu Verzierungen ein, ob reine Ornamentik, ob Gefechts- oder Jagdszenerie. Das Buch endet mit teils mega- eleganten Exponaten aus anderen Kontinenten.  sida

Artikel 4 von 6