IN KÜRZE

Ehrung für Anne-Sophie Mutter

von Redaktion

Die Deutsche Post legt zum Beethoven-Jubiläum eine Sonderbriefmarke mit dem Porträt des Komponisten auf. Die 80-Cent-Marke erscheine in einer Rekorderstauflage von 626 Millionen Stück, teilte die Deutsche Post in Bonn mit. Die Briefmarke erscheint am 2. Januar und zeigt ein stilisiertes Porträt des Komponisten in blauen Tönen, einen Notenschlüssel und seinen verkürzten Schriftzug BTHVN, das Logo des Jubiläumsjahres. Damit wird der 250. Geburtstag im Dezember 2020 deutschlandweit gefeiert.

Autor Markus Thiel, Feuilletonredakteur unserer Zeitung, hatte gehofft, sein Buch über den Dirigenten Mariss Jansons mit ihm zusammen im Sommer 2020 vorstellen zu können. Der Maestro wollte bei den Salzburger Festspielen Modest Mussorgskis Oper „Boris Godunow“ dirigieren. Nach dem Tod des großen Künstlers und Humanisten Jansons in der Nacht zum   1. Dezember 2019 muss die Biografie „Mariss Jansons – Ein leidenschaftliches Leben für die Musik“ gewissermaßen als Trauergabe erscheinen. Der Münchner Piper Verlag bringt den Band nun schon am 2. März heraus.

Die Wahl-Bayerin Anne-Sophie Mutter (56) erhält den mit 20 000 Euro dotierten Kulturpreis Baden-Württemberg 2020. Die fünfköpfige Jury lobte „ihr unermüdliches Engagement in der Nachwuchsförderung und ihr bemerkenswertes gesellschaftliches Verantwortungsgefühl“, hieß es in einer Mitteilung der Baden-Württemberg Stiftung. Zusammen mit der herausragenden Kraft und Tiefe ihrer Interpretationskunst sowie ihrer großen Offenheit für unterschiedliche Epochen und Genres mache das die Violinistin zu „einer vorbildhaften Botschafterin ihrer Heimat“. Neben der Förderung des musikalischen Spitzennachwuchses, wofür sie 1997 die „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung“ gründete, engagiere sie sich auch bei medizinischen und sozialen Problemen. Die Preisverleihung ist am 24. März in Stuttgart.

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