Sehnsucht nach Glück

von Redaktion

Annehmbar (((;;

Sie reisen durch die Historie der Vereinigten Staaten von Amerika – von Martin Luther King bis Barack Obama –, schleppen Traumata mit sich herum als Vietnamkriegsveteranen, Opfer von Rassismus oder der eigenen Familiengeschichte. Was all „Die Reisenden“ eint, ist ihre Sehnsucht nach Glück. Regina Porter hat sich mit ihrem Werk über zwei Familien – die dunkelhäutigen Christies und die hellhäutigen Vincents – viel vorgenommen. Zu viel. Die große Anzahl an Figuren, gepaart mit ständigen Zeit- und Ortswechseln, bremst den Lesefluss und erschwert die Identifikation. Wenn ein Roman am Ende eine doppelseitige Liste der handelnden Personen benötigt, die mühsam erklärt, wer eigentlich wie mit wem verbunden ist, ist irgendetwas falsch gelaufen.  mbl

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