„In allergrößter Sorge“

von Redaktion

Kulturveranstalter schreiben an Münchens Oberbürgermeister

Die Münchner Kulturveranstalter sind wegen der Coronakrise „in allergrößter Sorge, was das Überleben unserer vielfältigen Kulturlandschaft in München betrifft“, wie es in einem offenen Brief an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) heißt. Durch die Absage von Veranstaltungen würden fest eingeplante Umsätze wegbrechen.

Laut Reiter wird sich der Stadtrat in der kommenden Woche mit Vorschlägen befassen, „wie die Stadt der Kunst- und Kulturszene im Rahmen der ihr zur Verfügung stehenden Mittel helfen kann“. Der OB sichert in seinem Antwortschreiben den Veranstaltern einen persönlichen Gesprächstermin im Kreisverwaltungsreferat zu. „Seien Sie versichert, dass wir Ihrer Sorgen und Nöte bewusst sind und ich mich persönlich dafür einsetzen werde, die von Ihnen aufgeworfenen Fragen zeitnah zu klären“, schreibt Reiter. Er könne sich vorstellen, dass ähnlich wie bei der Flutkatastrophe von 2003 ein Hilfsfonds für Betroffene aufgelegt wird. Er habe sich mit einer entsprechenden Bitte bereits an Ministerpräsident Markus Söder (CSU) gewandt.  kv

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