Wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören. „Eine ganz heiße Nummer“ war 2011 ein Überraschungserfolg. Die Fortsetzung kommt über „ganz nett“ nicht hinaus. Rosalie Thomass, Gisela Schneeberger und Bettina Mittendorfer spielen charmant wie eh und je. Doch leider wurde ihnen diesmal ein wenig charmantes Drehbuch aufgeschrieben. Um Geld für ein dringend benötigtes Glasfaserkabel in ihrem Dorf einzutreiben, möchten Lena, Waltraud und Maria bei einem mit 10 000 Euro Siegprämie ausgelobten Tanzwettbewerb teilnehmen. Was folgt, ist berechenbarer Klamauk auf Bairisch: unbeholfene Tanzstunden (unter anderem mit „Germany’s next Topmodel“-Laufsteg-Trainer Jorge González), fiese Tanz-Konkurrentinnen, Liebesfrust und Liebeslust. Amüsanter als der Film: die Extras mit Blicken hinter die Kulissen. Das Team hatte, so sieht man da, in jedem Fall richtig Spaß. kjk