Dion DiMucci ist eine bei uns weniger bekannte Musiklegende. Der 1939 in der New Yorker Bronx geborene Songschreiber und Sänger brachte 1957 seine erste Platte heraus, tourte 1959 mit Buddy Holly und Ritchie Valence und entging dem Tod nur knapp, weil er den Tourbus bevorzugte und nicht in den Privatflieger stieg, der dann abstürzte. Seine größten Hits hatte Dion in den Fünfziger- und Sechzigerjahren. Er tourt nach wie vor und bringt Alben heraus wie dieses. Dafür konnte Dion ein erstaunliches Staraufgebot gewinnen. Die Liste reicht von Jeff Beck, Van Morrison, Bruce Springsteen und Paul Simon bis zu Joe Bonamassa und Billy Gibbons. Bei den 14 Songs hätte sich Dion auf bekannte Blues-Nummern verlassen können. Stattdessen schrieb er die Stücke selbst vom krachigen „Bam Bang Boom“ bis zum folkigen „Song for Sam Cooke“, auf dem Paul Simon zu hören ist. Die Bandbreite reicht vom Delta bis zum Chicago Blues. Ein Album, welches das Zeug zum Klassiker hat. an