IN KÜRZE

von Redaktion

Mit dem Kunstprojekt „Der Traum von einem Feentempel“ erinnern die Salzburger Festspiele anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens an nicht realisierte Festspielhäuser. So zeigt die Wiener Künstlerin Esther Stocker auf dem Mönchsberg eine große Metallskulptur – dort, wo 1890 ein erstes Opernhaus für Mozart-Festspiele entstehen hätte sollen. Die dreiteilige Skulptur zeigt zerknüllte Blätter, die nach Festspielangaben originale Auszüge aus der Schrift zitieren, mit der ein Komitee damals für den Bau des Festspielhauses warb. Sie sind bis zum Jahresende auf dem Mönchsberg, auf dem Kapuzinerberg, im Schlosspark Hellbrunn und im Mirabellgarten zu sehen. Heuer gehen die Salzburger Festspiele wegen Corona in reduzierter Form vom 1. bis 30. August über die Bühne.

In Mannheim soll mit dem „Forum Deutsche Sprache“ ein Zentrum für Vermittlung, Dokumentation und Erforschung der deutschen Sprache entstehen. „Es wird der zentrale Ort sein, an dem sie ausgestellt, diskutiert, erlebt, gesammelt, durchschaut und verstanden wird“, erklärt das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS). Bauherrin ist die Klaus-Tschira-Stiftung; sie wird dem vom Land Baden-Württemberg und dem Bund getragenen IDS das Gebäude inklusive der ersten Dauerausstellung schenken. Laut Geschäftsführer Carsten Könneker wird der Spatenstich voraussichtlich 2023 erfolgen und die Eröffnung vier Jahre später sein.

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