Kardiologin Astrid (Christiane Paul) und ihr Ex-Patient und neuer Freund Paul (Ronald Zehrfeld) sind zum ersten gemeinsamen Wochenendtrip in Budapest angekommen. Doch statt Intimität wartet die erste Krise auf das Paar, als Astrid im Hotel ihre Jugendliebe Julius (Sebastian Hülk) erkennt. Den hatte sie vor drei Jahrzehnten in der DDR zurückgelassen. Das vergangene gegen das neue Glück – eine reizvolle Idee, die Autor Gregor Sander und Regisseur Florian Koerner zu Gustorf in dessen erlesen fotografierten Debütfilm „Was gewesen wäre“ durchspielen. Eingerahmt werden die Emotionen aller drei Figuren von den veränderten politischen Systemen und Lebensbedingungen. Es sind einige psychologisch tiefschürfende Rückblicke erforderlich, um die komplexe Paarkonstellation zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auszubreiten. Leider erklärt der Film sie dadurch auch ein wenig zu Tode. ulf