Seltenes Genre: Songparodie-Verfilmung. „Born in East L.A.“ war erst musikalische Verballhornung des fast gleichnamigen Springsteen-Klassikers. Da war Cheech Marin noch Teil von Cheech & Chong, in den Siebzigern Kult mit ihren Kifferkomödien. 1987 nahm Marin das Lied zur Grundlage seines Solo-Debüts als Regisseur, Autor, Star. „Born in East L.A.“ (der Film) ist ein verblüffend getreues Ausspinnen des Songtexts und Musikvideos (als Bonus bei der HD-Neuausgabe) vom Latino-US-Bürger, der durch ein Missgeschick nach Tijuana abgeschoben wird. Nach munterem Beginn verfranst sich der Film, nicht alles ist gut gealtert. Aber mit vielem, was Eddie Murphy, Steve Guttenberg & Co. später machten, kann er mithalten. Er hat das Herz am rechten Fleck, einige schön improvisierte Episoden. Überraschung am Rande: Jason Scott Lee in seinem ersten Mini-Auftritt! wil