Ein Großkonzert in Düsseldorf mit Stars wie Bryan Adams und Sarah Connor vor 13 000 Zuschauern soll nur stattfinden, wenn die Corona-Infektionszahlen das erlauben. Darauf wies Michael Brill, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft der Düsseldorfer „Merkur Spiel-Arena“, hin. Für das Event gelten laut Brill „höchstmögliche Schutzmaßnahmen“. Das Konzert sei von allen Behörden genehmigt worden und rechtskonform. Auch Messen oder die Berliner Waldbühne hätten wieder größere Aktionen geplant. Konzertveranstalter Marek Lieberberg („Rock am Ring“) will am 4. September Connor, Adams, Rea Garvey, Joris und Michael Mittermeier im Düsseldorfer Fußballstadion auftreten lassen. Dabei wird maximal ein Viertel der Kapazität genutzt. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hatte die Pläne scharf kritisiert und rechtliche Zweifel angemeldet. Connor zeigte Verständnis für Bedenken gegen das Großkonzert, verteidigte den Auftritt aber gleichzeitig. Es gehe ihr bei dem Abend nicht um „Party machen“, sondern um Jobs. „Ich habe vier Kinder, eines davon könnte man als besonders gefährdet einstufen“, so Connor. Und: „Ich habe viele Freunde und Kollegen, deren Existenzen mittlerweile bedroht sind.“ Der Vorverkauf soll heute beginnen.