von Redaktion

Hörenswert ((((;

Seit über 40 Jahren machen Chrissie Hynde und ihre Pretenders nun schon Musik, und auch beim elften Studioalbum ist alles so wie beim spektakulären Debüt – also außerordentlich gut. Hynde und ihre Band spielen wunderbar schnörkellosen Rock mit betörenden Melodien und servieren das mit gehöriger Verve. Stimmlich ist Hynde so giftig und präsent wie in den besten, also frühen Tagen, und die Band spielt dazu so krawallig, wie man es von Pretenders erwarten darf. Bewusst so unhip, wie nur irgend möglich, huldigen die Briten hier ihren Ursprüngen, also Punk, New Wave und geben dazu ein wenig süffigen Pop. Die Lieder sind noch gedrängter auf den Punkt gespielt als in den kurzatmigen Anfangstagen, fast als würden die Pretenders gegen die Zeit anspielen. Und so stürmt man durch die gute alte Schallplattenspieldauer von etwas mehr als einer halben Stunde und ist danach erst mal platt – so muss es sein.  zg

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