In der Region um Bordeaux hat es eine Diebesbande auf hochwertige Weine abgesehen und bricht wiederholt in Weingüter ein. Als jedoch einer der Winzer ermordet in einem Brunnen gefunden wird, übernimmt Kommissarin Pauline Castelot mit ihrer Sondereinheit die Ermittlungen. Eine weitere Tote in den umliegenden Weinbergen wirft die Frage für die Beamten auf, ob es wirklich nur um Wein geht oder nicht viel mehr hinter den Verbrechen steckt. Maria Dries, Spezialistin für Frankreich-Krimis, beginnt mit „Das Grab im Médoc“ eine neue Reihe französischer Regionalkrimis. Der Auftakt ist wenig vielversprechend. Die Personen sind farblos. Der Plot ist flach, ohne roten Faden und irrlichtert ziemlich hin und her. Für die Autorin bleibt noch viel Luft nach oben, wenn sie an alte Erfolge anknüpfen will. sp