Der Münchner Kunstherbst ist eröffnet

von Redaktion

Die ArtMuc lädt zu einer Sonderausstellung – Zeitgenössisches zu fairen Preisen

Kunst kommt von Können, heißt es. In den vergangenen Monaten konnte die Kunst sehr viel. Tröster sein, Inspiration, Kommunikationsmittel für voneinander getrennte Menschen. Nur eines konnte sie kaum: sich öffentlich präsentieren. Das soll nun ein Ende haben. Die Kunstmesse ArtMuc lädt zur Sonderausstellung anlässlich der Eröffnung des Münchner Kunstherbstes. Von Donnerstag bis Sonntag feiert das Team um Organisator Raiko Schwalbe an der Nymphenburger Straße 5 in München nach mehr als acht Monaten „Kunstmessenzwangspause“ die ArtMuc mit einer Schau, bei der vor allem die ehemaligen lokalen und regionalen Teilnehmer der wegen Corona abgesagten Mai-Ausstellung eine Möglichkeit für ihre Präsentation erhalten sollen. Mehr als 30 Künstler und zwei Galerien sind vertreten. Denn Schwalbe, der sich seit Jahren dafür einsetzt, Künstler direkt in Kontakt mit den Käufern zu bringen, sieht es auch in dieser schwierigen Zeit als seine Aufgabe, die Künstlerinnen und Künstler, Galerien und Projekte so weit wie möglich zu unterstützen. „Daher haben wir uns darauf fokussiert, vor allem Teilnehmer auszuwählen, die in dieser Zeit besonders schwer betroffen waren. Außerdem ist der Eintritt frei.“ Vielleicht eine Möglichkeit, auch all jene zu erreichen, die zwar gern Kunst anschauen, aber ob der möglichen Preise noch vor einem Kauf zurückscheuen. Auf der ArtMuc kann man stöbern – und findet zeitgenössische Kunst, die bezahlbar ist. Ganz nach Raiko Schwalbes Motto: „Kunst darf gefallen und Kunst darf gekauft werden.“ KATJA KRAFT

Die ArtMuc re:start

an der Nymphenburger Straße 5 hat am Donnerstag von 18.30-22 Uhr, Fr./Sa. von 12-19 Uhr und am Sonntag von 12-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Artikel 2 von 11