Dieses Buch ist, was Werber gern die „perfekte Strandlektüre“ nennen. Weil „perfekte Strandlektüre“ aber so sehr nach mittelmäßiger Trivialliteratur klingt, umschreiben wir es anders: Volker Jarcks „Sieben Richtige“ ist die eierlegende Wollmilchsau Ihres Buchhändlers. Wie geschrieben für jeden, der von sich sagt, „nie“ zu lesen. Bis man ihr oder ihm diesen Episodenroman in die Hände drückt. Den wird sie oder er in zwei Tagen verschlingen. Gleichzeitig ist es aber auch etwas für alle Vielleser. Weil dieses Buch sich locker-flockig zwischen einen Tolstoi-Klassiker und von Schirachs neues Werk schieben lässt. Jarck schreibt voller Witz, spielt mit der Sprache, verortet das alles zeitlich durch popkulturelle Bezüge und bleibt doch zeitlos gültig. Ja, gerade das Spiel mit den Zeitsprüngen macht den Reiz seines Erstlings aus. Der Autor provoziert uns zu der Frage, wie wichtig uns das, worum gerade unser ganzes Dasein kreist, noch in ein paar Jahren sein wird. Wo beginnt unsere Geschichte – und wie wollen wir sie fortsetzen? So inspirierend, so lustig, so traurig, so schön. Lesen! Ob im Strandkorb oder vorm Kamin. kjk