von Redaktion

Hörenswert ((((;

Henry Wu, besser bekannt unter dem Pseudonym Kamaal Williams, lotet auf seinem Album „Wu Hen“ erneut die Grenzen des Machbaren aus: Er lässt die Klangwelten von Jazz, Funk, Rap und R&B auf die Beat-Repertoires von Grime, Jungle, House, Garage und Breakbeat los. So schafft er einen unfassbar komplexen, aber leicht zu hörenden Stil. Nur ein Stück fällt aus dem Rahmen und erinnert in seiner digitalen Hektik arg an einen Computerspiel-Soundtrack. Hilfe kommt von schillernden Gastmusikern: Unter anderem arrangierte Miguel Atwood-Ferguson (Ray Charles, Dr. Dre, Mary J. Blige) Streicher, Lauren Faith steuerte Gesang bei und Alina Bzhezhinska flirrende Jazz-Harfenklänge. Um das Fundament kümmern sich Greg Paul (Schlagzeug), Rick Leon James (Bass) und Quinn Mason (Saxofon) und geben allem einen roten Faden, der auf (Modern) Jazz hinausläuft.  cu

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