In Arno Strobels Thrillern kommt das Grauen häufig aus dem Alltag. So auch in „Die App“. Eine glückliche Zukunft wartet auf Hendrik, denn der Klinik-Arzt steht vor der Hochzeit. Doch als er eines Morgens von einem Noteinsatz nach Hause kommt, ist seine Verlobte verschwunden. Die Polizei vermutet, dass sie weggegangen ist, aber Hendrik ist sicher, dass ihr etwas zugestoßen sein muss. Dann trifft er eine Frau, deren Mann auch verschwunden ist. Die Wohnhäuser beider Paare sind so ausgestattet, dass die Haustechnik mit einer App zu steuern ist. Künstliche Intelligenz übernimmt teilweise selbsttätig den Haushalt. Hendrik glaubt, dass hier der Schlüssel zu den Vorfällen liegt. Strobel hat den Roman clever konstruiert, auch durch Einschübe, die eine andere, nicht weniger beängstigende Handlungsebene einbringen. akn