Die vier erfolgreichen Investmentbanker Adam, Henrik, Jeppe und William haben auf den ersten Blick alles: schnelle Autos, bildschöne Frauen, jede Menge Partys, liebenswerte Kinder und Villen überall auf der Welt – und trotzdem immer einen unzufriedenen Zug um den Mund. Gelangweilt versuchen die Schulfreunde bei ihren Treffen, mit Drogen, Alkohol und Sex auf Touren zu kommen. Das funktioniert eine Zeit lang recht gut, bis jeder beginnt, mit seinem narzisstischen Verhalten das bisher Erreichte zu zerstören. Die norwegische TV-Serie führt in rasantem Tempo und mit drastischen Szenen in die Welt der Superreichen ein. Ganz im Stile von Martin Scorseses „Wolf of Wall Street“ oder Oliver Stones „Wall Street“ demontiert Oystein Karlsen genüsslich die Hochglanzexistenzen. Man weiß beim Zuschauen nicht, ob man diese traurigen Gestalten bemitleiden oder verachten soll. ulf