Wenn eine Beziehung nicht mehr funktioniert, muss man sich trennen. Das sagt sich oft leichter, als es tatsächlich ist. Viele Fragen sind bei einer Scheidung zu klären, und in den seltensten Fällen funktioniert eine solche finanzielle wie auch hochemotionale Aufteilung von Hab und Gut und altem Leben einvernehmlich. Für alle anderen Fälle hat man die Anwälte erfunden, die sich mit möglichst großer Ruhe den Sorgerechtsfragen wie den Schwarzgeldkonten widmen. Die britische Serie „The Split – Beziehungsstatus ungeklärt“ beobachtet diesen ganz speziellen Kosmos akribisch und aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Die Hauptfiguren, die gereifte Kanzleichefin Ruth Defoe und ihre drei erwachsenen Töchter sowie deren Partner, sind zwar vorwiegend Juristen, aber sie alle erwarten doch etwas anderes vom Leben. Echte Menschen mit Herz und Hirn, die einem im Laufe der sechs Folgen zu Freunden werden. ulf