Auf der Berliner Museumsinsel sind die Auszeichnungen der Internationalen Filmfestspiele vergeben worden. Die Preisträger waren bereits im März veröffentlicht worden, erhielten ihre Statuen wegen der Pandemie aber erst jetzt. Die Feier fand am Sonntagabend draußen statt. Der Goldene Bär für den besten Film ging an die Satire „Bad Luck Banging or Loony Porn“ des rumänischen Regisseurs Radu Jude. Vergeben wurden auch mehrere Silberne Bären, darunter für die beste Schauspielleistung in einer Hauptrolle. Maren Eggert wurde für die Tragikomödie „Ich bin dein Mensch“ geehrt. „Ich bin glücklich“, sagte Eggert bei der Verleihung sichtlich bewegt. Wie wichtig sind solche Auszeichnungen? Viele Künstler, die sie kenne, zweifelten sehr viel an sich und ihrer Arbeit, sagte Eggert. Dazu gehöre sie auch. So eine Auszeichnung sei eine Ermunterung, seinen Weg weiterzugehen. Ob sie schon weiß, wo sie den Bären hinstellt? „Auf jeden Fall ganz oben irgendwohin“, sagte Eggert, sonst verbuddelten ihre Kinder den in der Sandkiste. Der Silberne Bär für die beste Leistung in einer Nebenrolle ging an Lilla Kizlinger („Forest – I see you everywhere“) von Bence Fliegauf.