DVD Dreht einen durch die Mangel

von Redaktion

Hervorragend (((((

Ihre Porträts der Selbstzerstörung sind unerreicht intensiv. Ob Robert Pattinson in „Good Time“ als glückloser Kleingangster, Adam Sandler in „Uncut Gems“ als manisch gschaftliger Kartenhausbauer: Die Filme der Safdie-Brüder ziehen einen mit den Figuren in den Abwärtsstrudel. Zuvor in „Mad Love in New York“ (2014) gibt’s nicht einmal die Absicherung durch Stars: Arielle Holmes spielt in der Hauptrolle ihr eigenes Leben als obdachlose Heroinabhängige – in den Straßen von NYC meist aus paradox intimer Teleobjektiv-Sicht eingefangen. Ohne Zeigefinger, Überspitzungen, Urteil, ohne Romantisierung, Chic und (bis auf einen Moment) Verklärung. Einfach nur das tägliche, stündliche Eifern nach dem Gift, das alles überdröhnt. Eine filmische Erfahrung, die einen ziemlich durch die Mangel dreht.  wil

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