Einem Leben und Werk wie dem Frank Zappas gerecht zu werden, ist wahrlich nicht einfach. Regisseur Alex Winter versuchte es vor ein paar Monaten mit seinem Dokumentarfilm „Zappa“. Der dazugehörige Soundtrack tut dies ebenso – und muss vor den kritischen Ohren beinharter Fans natürlich scheitern (zu lückenhaft!). Wer sich allerdings einen ersten Gesamteindruck über das Wirken des Genies und Bürgerschrecks verschaffen will, ist mit den 68 Titeln der Deluxe-Ausgabe auf fünf LPs oder drei CDs recht gut versorgt. Die revolutionären Anfänge mit den Mothers of Invention sind wohl zu recht überproportional repräsentiert, der Einfluss von Strawinsky und Varèse auf den Komponisten wird deutlich, auch andere Künstler, die Zappa förderte – Alice Cooper oder die GTOs etwa – sind am Start. Natürlich kann man sich fragen, ob die Filmmusik von John Frizzell hier einen Platz einnehmen muss. Aber schließlich ist es ja auch ein Soundtrack. lö
Hörenswert ((((;