DVD Nur gut gemeint

von Redaktion

Erträglich ((;;;

Frankreich, 1942. Das Leben des jungen Hirten Jo wird um einiges komplizierter, als er im Wald einem Juden, Benjamin, begegnet. Dieser hilft jüdischen Kindern, über die Grenze nach Spanien zu gelangen. Von nun an unterstützt ihn Jo dabei. „Nur ein einziges Leben“, die Verfilmung Michael Morpugos Kinderroman „Warten auf Anya“, ist gut gemeint, aber mittelmäßig umgesetzt. Regisseur Ben Cookson verbringt zu viel Zeit mit Nebenhandlungen und verliert die versteckten jüdischen Kinder lange aus dem Fokus. Er erzählt vielmehr vom Leben in einem besetzten französischen Dorf. Die Gefahr durch die Nazis muss sich der Zuschauer allerdings selbst dazudenken, im Film wirken sie harmlos. Einer der Offiziere (Thomas Kretschmann) ist sogar ein fast schon sympathischer Familienmensch, der die Berge liebt. Da hilft auch ein Jean Reno in einer Nebenrolle nicht, den Film zu retten.  ma

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