Wenn Kinder sich mit dicken Wälzern noch etwas schwertun, aber eigentlich doch gern lesen, ist Jeff Kinneys Reihe „Gregs Tagebuch“ der perfekte Kompromiss – für Eltern und ihre Sprösslinge. Die Bücher des US-Amerikaners sind eine Mischung aus Comic und Roman, sehr kurzweilig geschrieben, aus der Sicht eines Kindes und mit der Portion Augenzwinkern, die es braucht, wenn ein Zehn- oder Zwölfjähriger, der in einer stinknormalen Familie aufwächst, von der schweren Last seines Alltags erzählt (Die Eltern! Die Geschwister! Die Schule!). Kürzlich ist der 16. Band erschienen. Und unser Kritiker John meint: Das Buch werde seinem Titel voll gerecht: Volltreffer. Hier seine Kritik:
„Ich kenne alle Folgen von „Gregs Tagebuch“, und der neue Band gehört für mich zu den besten. Das Thema gefällt mir persönlich schon mal sehr gut: Es geht um Sport. Der Witz an dem Buch ist aber, dass Greg und Sport nicht zusammenpassen. Beim Sportfest der Schule kommt er nicht klar und will daraufhin das Thema komplett abhaken. Seine Mutter sieht das allerdings anders, und dann fängt er mit Basketball an. Obwohl er selbst nicht daran geglaubt hat, schafft er es in ein Team. Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.
Greg-Fans wissen, dass er in seiner Mannschaft für Chaos sorgen wird. Jeff Kinney schreibt, wie ein Jugendlicher denkt. Sein Humor und die Art und Weise, wie er die Geschichten erzählt, bringen mich immer zum Lachen. Ich kann das Buch sehr empfehlen, sicher auch ein schönes Weihnachtsgeschenk für Kinder zwischen acht und 12, 13 Jahren.“ JOHN 11 Jahre, lebt in München
Jeff Kinney:
„Gregs Tagebuch 16 – Volltreffer!“ Baumhaus Verlag, Hamburg, 224 Seiten; 14,99 Euro.