Mehr als 40 Jahre ist es her, dass Peter Ustinov die Hauptrolle in „Tod auf dem Nil“ übernahm. Die Verfilmung nach dem Krimi von Agatha Christie entwickelte sich zu einem Klassiker – und kommt nun wieder in die Kinos: Das Werk wurde restauriert und wird von morgen an bundesweit auf großer Leinwand zu sehen sein. Ustinov spielte in dem Film von 1978 den Meisterdetektiv Hercule Poirot. Der will bei einer Kreuzfahrt auf dem Nil ausspannen. Doch auf dem Luxusdampfer ist eine Millionenerbin, und plötzlich ermittelt Poirot wegen Mordes. „Tod auf dem Nil“ von John Guillermin ist prominent besetzt: Neben Ustinov spielen David Niven, Bette Davis, Maggie Smith, Angela Lansbury und Mia Farrow mit. Die aktuelle Wiederaufführung gehört zur „Best of Cinema“-Reihe, bei der in Kooperation mit dem Filmunternehmen Studiocanal an jedem ersten Dienstag im Monat Klassiker ins Kino zurückkommen. Bundesweit beteiligen sich mehr als 300 Filmtheater – mehr dazu unter www.bestofcinema.de. Am 10. Februar soll die Neuverfilmung von „Tod auf dem Nil“ starten: Kenneth Branagh spielt Poirot und führte Regie.
Ian Gillan, Sänger von Deep Purple, will keinem Trend folgen. „Eine Sache, die wir in den ersten Tagen gelernt haben, ist, Moden um jeden Preis zu vermeiden“, sagte der 76-Jährige der „Mitteldeutschen Zeitung“. „Wenn du heute hip bist, bist du morgen out. Bleib also dir selbst treu, und tue, was sich natürlich anfühlt. Was in den Siebzigern uncool war, waren Live-Alben. Sie galten als ein Billig-Ding, das man machte, wenn man nichts anderes zu bieten hatte“, sagte der 76-jährige Deep-Purple-Bassist Roger Glover. „Aber wir haben unsere Meinung geändert und mit ,Made in Japan‘ ein cooles Live-Album produziert.“ Die britische Rockband hat im November ein Album ausschließlich mit Cover-Versionen herausgebracht. Darunter Rocksongs, aber auch Blues- und Countrytitel von Bob Dylan, Ray Charles, Chuck Berry oder Elvis Presley. Die Titel habe man aus Respekt vor dem Original ausgewählt, sagte Gillan. „Es war für uns eine schöne Gelegenheit, den Stücken eine Purple-Note zu verleihen.“ Die Briten wollen heuer am 21. Juli in Rosenheim auftreten.
Wegen mehrerer Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus im Ensemble hat die Wiener Staatsoper alle Vorstellungen bis inklusive Mittwoch abgesagt. Die Zwangspause begann mit der für Neujahr geplanten Operette „Die Fledermaus“, wie das Haus mitteilte. Bisher hatte die Staatsoper noch nie wegen Corona-Fällen schließen müssen. Die Belegschaft sei zu 85 Prozent geimpft und mache mindestens dreimal pro Woche PCR-Tests, sagte Direktor Bogdan Roščič. Aber wegen des gemeinsamen Spielens, Singens und Tanzens könnten Ansteckungen nicht vollständig ausgeschlossen werden.