IN KÜRZE

Sprengel ehrt Möbus mit Ausstellung Grace Bumbry feiert heute 85. Geburtstag Schau zu Jubiläum der Luther-Bibel

von Redaktion

Aus Anlass ihres 75. Geburtstages am 11. April 2022 wird die Künstlerin Christiane Möbus (Foto: dpa) im Frühjahr mit einer großen Ausstellung im Sprengel Museum Hannover geehrt. Der Titel der Retrospektive mit Arbeiten von den Siebzigerjahren bis heute lautet „Seitwärts über den Nordpol“. Sie soll vom 30. April bis zum 11. September 2022 zu sehen sein. Möbus habe ein ganz eigenwilliges und bildmächtiges, oft raumgreifendes Werk geschaffen, in dem sie „ebenso streitbar wie humorvoll und feinsinnig Themenkomplexe von Gesellschaft, Geschichte und Umwelt“ verhandelt, sagte Museumsdirektor Reinhard Spieler. Vielfach stünden Tiere wie Eisbären, Giraffen oder Schwäne im Zentrum ihrer Arbeit.

Die Musik lässt Grace Bumbry (Foto: Behring/Geisler-Fotopress/dpa) nicht los. Sechs Jahrzehnte nach ihrem internationalen Durchbruch bei den Bayreuther Festspielen ist die US-amerikanische Sängerin dabei, Verdi und Wagner zu studieren. „Ich plane eine Überraschung“, sagt die Diva, die heute 85 Jahre alt wird. Bumbry würde noch gerne eine Aufnahme mit Liedern der zwei Komponisten machen, erzählt sie in Wien, wo sie seit einigen Jahren lebt. „Ich will nicht sagen, dass meine Stimme so frisch ist wie am ersten Tag, aber es ist noch immer eine sehr gute Stimme.“ An Selbstbewusstsein hat es der Mezzosopranistin und Sopranistin nie gemangelt. Weltweit bekannt wurde Bumbry 1961, als sie als erste schwarze Sängerin in Bayreuth debütierte. Nach der umjubelten Premiere des „Tannhäuser“ wurde sie in den Medien als „schwarze Venus“ gefeiert. Bumbry gilt als eine Wegbereiterin für schwarze Sängerinnen und Sänger in der Klassik-Welt.

Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt feiert 2022 Martin Luthers Bibelübersetzung vor 500 Jahren. Höhepunkt ist eine Ausstellung in Wittenberg unter dem Motto „Tatort 1522“. Das Besondere: Die Schau (23. Juni 2022 bis 9. Juli 2023) wird als „Escape Room“ gestaltet. In solchen Räumen müssen Gruppen gemeinsam Aufgaben lösen, um von einer Station zur nächsten zu gelangen. „Das wird ein spannendes Abenteuer für die Besucher“, verspricht der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Stefan Rhein. Fünf Bereiche habe die Schau, in der man sich in die Welt von Luther hineinversetzen könne.

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