BUCH Wilde Gedanken

von Redaktion

Lesenswert ((((;

Wie sehr er sich nach Erfolg und Weltruhm sehnte! Für Oscar Wilde (1854-1900), so Wolfgang Kraus in seinem Vorwort, schien das Schreiben der leichteste Weg, beides zu erringen.

Er tat’s. Mit Werken wie „Das Bildnis des Dorian Gray“ (1890) oder seiner „Salomé“ (1891). Doch nach Gerichtsprozessen und zwei Jahren Kerkerhaft mit Zwangsarbeit fand der vorher so Gefeierte nicht zurück zu altem Glanz. Oscar Wilde starb am 30. November 1900 unter falschem Namen in einem heruntergekommenen Pariser Hotel. Kraus versammelt viele kluge Gedanken, die sich Wilde über das Leben gemacht hat, in diesem Büchlein. Bonmots über die Kunst, die Zeit – das Leben. Einen passenden zum Vorsatz-lastigen Januar beispielsweise: „Wir sind uns niemals so treu wie in den Augenblicken der Inkonsequenz.“  kjk

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