Natürlich geht nichts über „Peter, Ida und Minimum“. Schon aus nostalgischen Gründen greift jeder, der selbst mit dem Kinderbuchklassiker von Grethe Fagerström aus dem Jahr 1977 aufgeklärt wurde, gern dazu, um auch den eigenen Kindern die große Frage zu beantworten, wie eigentlich ein Baby „gemacht“ wird. Doch die Zeiten ändern sich. Und so ist „Wie macht man eigentlich ein Baby?“ Anna Fiskes gelungene Weiterführung ins 21. Jahrhundert. „Peter, Ida und Minimum 2.0“ gewissermaßen. Darin macht sie en passant deutlich, dass auch manchmal Männer Männer lieben und Frauen Frauen. Und dass nicht jedes Paar das Glück hat, dass der gemeinsame Kinderwunsch erfüllt wird. So erklärt sie nebenbei künstliche Befruchtung und Adoption. Mit witzigen Zeichnungen und ohne bierernsten pädagogischen Ansatz. Da lernt auch mancher Erwachsener noch etwas. kjk