IN KÜRZE

Trauer um Komponist Chris Evans Coldplay bricht Konzert-Rekord Margit Saad heute bei Filmvorführung Autoren gründen Alternative zu PEN

von Redaktion

Der Komponist Christopher Evans-Ironside („Jenseits von Eden“) ist mit 82 Jahren gestorben. Der Deutsch-Brite arbeitete unter dem Namen Chris Evans unter anderem mit Künstlern wie Drafi Deutscher, Vicky Leandros, Ulla Meinecke und Werner Böhm. Der Wahl-Hamburger starb am Freitag nach schwerer Krankheit in Hamburg. Mit 21 Jahren arrangierte und textete Evans für Gerd Böttcher, später lernte er Drafi Deutscher kennen, mit dem er eng zusammenarbeitete. Sein erfolgreichstes Werk war „Guardian Angel“. In Deutschland hieß der Titel „Jenseits von Eden“ (1984) und wurde mit Nino de Angelo (58) ein Welthit. Zusammen mit David Hanselmann schuf Chris Evans im Jahr 1980 das Progressive Rock-Album „Stonehenge“ und ein Jahr später die Fortsetzung „Symbols of the seven sacred Sounds“.

Das hat es so noch nicht gegeben in Buenos Aires: Die britische Rockband Coldplay hat als Abschluss ihrer Welttournee zum Album „Music of the Spheres“ ein zehntes Konzert in Argentiniens Hauptstadt im November angekündigt. „Es ist unglaublich, wir sind so dankbar“, sagte Sänger Chris Martin in einem Twitter-Video. Mit dem zehnten Konzert hintereinander zwischen Ende Oktober und Anfang November im Stadion „El Monumental“ wird Coldplay den Rekord von Roger Waters brechen, der dort mit „The Wall“ im Jahr 2012 neunmal aufgetreten war. 550 000 Karten wurden der argentinischen Zeitung „La Nación“ zufolge bislang für die Konzerte von Coldplay in Buenos Aires verkauft. Das Konzert im „El Monumental“ am 8. November soll die Tournee der Band abschließen, auf der im Juli auch Konzerte in Frankfurt und in Berlin anstehen.

Anlässlich des 90. Geburtstags von Schauspielerin Margit Saad zeigt das Münchner ABC-Kino am heutigen Mittwoch, 19.15 Uhr, ihren Film „Abenteuer aus dem Englischen Garten“ nach einer Erzählung von Marieluise Fleißer. Margit Saad, die ihren großen Geburtstag am 30. Mai gefeiert hat, wird bei der Vorstellung anwesend sein und einiges zu erzählen haben.

Nach den Querelen bei der Autorenvereinigung PEN soll ein alternativer Verein entstehen. Rund 230 Autorinnen und Autoren wollen den PEN Berlin gründen, wie der Journalist Deniz Yücel bei Twitter ankündigte. Zu den Unterstützern zählen demnach unter anderem Daniel Kehlmann, Christian Kracht und Eva Menasse. Die Vereinigung soll am Freitag im Berliner Literaturhaus gegründet werden. Beabsichtigt sei ein zeitgemäßer und diverser PEN, der „denjenigen hilft, die in ihrer freien Meinungsäußerung bedroht werden“. Zuletzt hatte es Zwist um Denis Yücel, Ex-Präsident des PEN, gegeben, weil dieser eine Flugverbotszone in der Ukraine gefordert hatte. Außerdem wurde sein Führungsstil kritisiert.

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