Noch bevor ihre Musik experimentell wurde, waren die Beatles Kino-Revolutionäre. Sie pickten sich Richard Lester heraus als Regisseur für ihren ersten Film „A hard Day’s Night“ (1964). Und der schuf statt eines Werbe-Musikfilms eine anarchische Mockumentary über den Ruhm und das Jungsein in einer Umbruchs-Ära. Den Geist aufnehmend von Nouvelle Vague wie Stummfilm-Slapstick. Prägend für Monty Python wie MTV. Und noch heute so frisch und verblüffend, dass man wieder die radikale Kraft dieser Musik empfindet – nur die entstellende Synchro ist ein Thema für sich. Die neue 4K-UHD-Ausgabe macht die vier Liverpooler und das Nachkriegs-England um sie noch ein bisserl greifbarer. Sie kommt im schönen LP-Cover zusammen mit der Blu-ray und den üppigen zwei Bonus-Discs der Jubiläums-Edition von 2014. wil