CD Alles andere als zaach!

von Redaktion

Hervorragend (((((

Es war „a zaache Zeit“, diese leidigen Corona-Jahre – auch für den Nino aus Wien, den das Magazin „Profil“ völlig zu Recht als „Österreichs wichtigsten Liedermacher, Lyriker und Stadtchronisten“ preist. Auf seinem bereits zwölften Studioalbum (mit 35!) beweist Nino Mandl jetzt, dass ihm Schmäh, Charme und Melancholie auch in den beiden „Oasch-Jahren“ nicht abhandengekommen sind. Gemeinsam mit seiner Band hat er quasi live eine Platte eingespielt, die rockiger und annähernd fröhlicher daherkommt als vom Nino gewohnt. Der Bogen spannt sich von zwei fast schon euphorischen Liebesliedern („Palmen und Katzen“, „Rendezvous“) bis zu „Olles hot sei End“, einem hinreißenden Wiener Lied über den Tod. Dazwischen gibt es so viel Schönes zu hören – darunter den Bericht über eine weinselige Reise nach München („Ohne Schlaf“), wo seine Fangemeinde immer größer wird. 36 Minuten Nino, und keine davon zaach.  jh

Artikel 4 von 11