Michael „Bully“ Herbig würde seine Karl-May-Filme-Parodie „Der Schuh des Manitu“ nicht mehr auf die Art machen wie damals. „Den Film hab ich vor 22 Jahren gemacht, und es war eine Parodie auf Filme, die vor 60 Jahren im Kino waren“, erläuterte der 54-Jährige in der Talkshow „3 nach 9“. Heute ginge das so nicht mehr. Warum? „Die Comedy-Polizei ist so streng geworden.“ Das nehme ein bisschen die Unschuld und Freiheit, meinte der Komiker. Der Film kam im Sommer 2001 ins Kino. Herbig (Foto: Matzka/dpa) sagte, er finde es „total richtig“, dass man über gewisse Dinge nicht mehr so spreche wie vor 20 Jahren. Eine Komödie zu drehen sei heute dadurch allerdings viel schwieriger als früher: „Weil man das Gefühl hat, dass man sehr schnell Leuten auf die Füße tritt.“ Wenn einem jemand das Argument entgegenschleudere „Du hast meine Gefühle verletzt“, dann könne man nicht sagen: „Das stimmt doch gar nicht.“
Autorin Elke Heidenreich glaubt nicht an ein Leben nach dem Tod. „Mit dem letzten Atemzug ist für mich Schluss“, sagte die 79-Jährige der „Augsburger Allgemeinen“. „So wie ich nicht in den Himmel gucke und denke, da sitzt Gott oder da leben Außerirdische, so denke ich nicht, dass meine Seele irgendwo schwebt und runterschaut.“ Sie äußerte sich auch zur Debatte ums Gendern und um kulturelle Aneignung: „Das sind negative Trends. Diesen Gender-Wahnsinn, dass in jedem Satz jedes Geschlecht, jede Religion, jede sexuelle Orientierung mitgenannt werden muss, halte ich für sehr hysterisch. Aber wie jeder Trend geht das wieder vorbei.“