Audienz mit Keks

von Redaktion

Markus Pabst kommt ins Münchner GOP

VON JÖRG HEINRICH

Das schaurig-schräge Programm „Freaks“ hat am kommenden Montag, 6. Februar, im GOP Spielpause. Stattdessen lädt Münchens Parade-Varieté ein zu einer Pabst-Audienz. Richtig gelesen: Pabst mit „b“. Denn auf der Bühne steht Markus Pabst, der Pontifex Maximus des deutschsprachigen Varietés. Er begeisterte die Münchner als Regisseur mit einigen der mutigsten und besten GOP-Shows wie „Dummy“, „Wet“ und „Kawumm“. Jetzt ist er mit seinem Solo-Programm „Die Markus Pabst Audienz: Im Anfang war das Wort“ zu Gast.

Der 55-Jährige verspricht einen Mix aus Stand-up-Comedy und Poetry Slam mit Wortjonglagen, schrägen Texten und literarischem Trash. Und der „Quentin Tarantino des Varietés“, wie ihn das Berliner Magazin „Siegessäule“ nannte, beantwortet zentrale Fragen: Warum heißt Deutschlands beliebteste Toilettenpapier-Marke „Happy End“? Gibt es neben Glückskeksen auch Depressionskekse? Und ist es Zufall, wenn aus dem Wort „Leben“ rückwärts gelesen „Nebel“ wird?

Auf der Bühne zu stehen statt hinter den Kulissen, ist für Pabst nichts Neues. 2018 faszinierte er die Münchner in der GOP-Show „Kawumm“ als Papst (mit p) – bei dem sich eine finstere und unversöhnliche Predigt durch das Umdrehen der Sätze in eine Botschaft der Liebe und des Respekts verwandelte. Er hat sich vorgenommen: „Ich trete so lange auf, bis das Korrekturprogramm meinen Namen richtig schreibt, also Pabst“ – mit „b“ wie begeisternd.

Karten

für 29 Euro unter www.variete.de oder unter Telefon 089/210 28 84 44.

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