IN KÜRZE

FDP fordert Klarheit beim Konzerthaus Extra-Chance für „Im Westen nichts Neues“

von Redaktion

Die FDP hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) mit Blick auf das geplante Konzerthaus eine „Informationsverweigerung gegenüber dem Parlament und der Bevölkerung“ vorgeworfen. Per Dringlichkeitsantrag fordern die Landtagsliberalen die Staatsregierung auf, im Februar 2023 im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst mündlich zum Sachstand der Planungen zu berichten. Bekanntlich hat sich Söder eine „Denkpause“ zum Projekt im Werksviertel verordnet. Damit solle angesichts der derzeitigen Krisensituation alles auf den Prüfstand gestellt werden. „Nicht nur die Künstlerinnen und Künstler erwarten eine Perspektive, sondern auch die Menschen in Bayern, deren Steuergeld bereits in das Projekt fließt“, teilte Wolfgang Heubisch, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion mit. Die Partei weist darauf hin, dass die Planungen trotz „Denkpause“ weitergehen. Dies bedeute fürs Projekt „kontraproduktiven Stillstand sowie massive finanzielle Kosten“, so Helmut Kaltenhauser, haushaltspolitischer FDP-Sprecher.

Der für neun Oscars nominierte Antikriegsfilm „Im Westen nichts Neues“ hat in Hollywood eine weitere Gewinnchance. Der deutsche Film ist auch im Rennen um die „Eddie Awards“, die vom US-Verband der Filmcutter für den besten Schnitt vergeben werden. Die Organisation American Cinema Editors gab die Nominierungen nun bekannt. Der deutsche Editor Sven Budelmann („Im Westen nichts Neues“) ist in der Sparte „Bester Spielfilm-Schnitt/Drama“ mit Kollegen und Kolleginnen der Filme „Elvis“, „Tár“, „Top Gun: Maverick“ und „The Woman King“ im Rennen. Die Vergabe der 73. Eddie-Awards ist am 5. März in Los Angeles.

Artikel 6 von 7