IN KÜRZE

Salma Hayek und ihr Sinn für Humor Ehren-Glauser geht heuer an Ralf Kramp Orchestern fehlt oft weiter das Publikum

von Redaktion

Die Schauspielerin Salma Hayek hat nach eigenen Angaben lange Zeit keine lustigen Rollen bekommen. „Mein ganzes Leben wollte ich Komödien machen und die Menschen gaben mir keine Komödien“, sagte die 56-Jährige dem Magazin „GQ“. Erst ihr Schauspielkollege Adam Sandler hat sie dann für die von ihm geschriebene Komödie „Kindsköpfe“ vor die Kamera geholt. „Ich konnte keine Rolle an Land ziehen, bis ich Adam Sandler getroffen habe, doch da war ich mehr als 40!“ Zuvor sei sie nur für einen bestimmten Typ besetzt worden, berichtet Hayek. „Sie sagten: ,Du bist sexy, deshalb darfst du keinen Sinn für Humor haben‘“, erklärte die Schauspielerin. „Es ist dir nicht nur verboten, schlau zu sein, du durftest in den Neunzigern auch nicht lustig sein.“ Damals sei sie traurig gewesen, sagte Hayek. „Doch jetzt bin ich hier und mache jedes Genre, und das in einer Zeit, in der man mir sagte, dass ich die vergangenen 20 Jahre aus dem Geschäft gewesen wäre. Ich bin also nicht traurig, ich bin nicht wütend; ich lache.“ Ihre neue Komödie „Magic Mike – The last Dance“ kommt morgen in unsere Kinos.

Der Autor und Verleger Ralf Kramp wird in diesem Jahr mit dem Ehren-Glauser des Syndikats, dem Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, ausgezeichnet. Mit der Ehrung werde Kramps „herausragendes Engagement für die deutschsprachige Krimiszene“ gewürdigt, teilten das Syndikat und der KBV Verlag mit. Kramp betreibt in Hillesheim (Rheinland-Pfalz) das Kriminalhaus, in dem sich neben dem Café Sherlock auch das Deutsche Krimi-Archiv mit mehr als 30 000 Büchern befindet. Als Autor ist er für launige Kurzkrimis bekannt, schreibt aber auch eine Reihe um den kauzigen Ermittler Herbie Feldmann. Benannt ist der Preis nach dem Schweizer Autor Friedrich Glauser (1896-1938), der als Mitbegründer des deutschsprachigen Kriminalromans gilt.

Die Orchester in Deutschland kämpfen weiter um die Rückkehr des Publikums nach Corona. Die deutlich überwiegende Zahl der 129 Klangkörper verzeichnet noch immer schlechtere Besuchszahlen als vor Beginn der Pandemie im März 2020. Das geht aus einer Erhebung der Musik- und Orchestervereinigung Unisono hervor. „Das größte Problem ist das ältere Publikum, das noch nicht wieder den Weg in den Saal zurückgefunden hat“, sagte Gerald Mertens, Geschäftsführer des Verbands, in Berlin. Gleichzeitig sprach er aber auch von einem „grundsätzlich positiven Trend zur Rückkehr“.

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