CD Mozarts Alpha und Omega

von Redaktion

Hörenswert ((((;

Dieses Album umfasst Alpha und Omega von Mozarts Symphonik: Seine Nummer 1, komponiert als Achtjähriger, und die Nummer 41, triumphales Finale seines Schaffens. Ein verblüffender Sprung, vor allem wenn beide Stücke so vibrierend, so aufregend bis feingliedrig musiziert werden wie vom Ensemble Il pomo d’oro. Und doch: Kann man wirklich mit derselben Interpretationshaltung beide Symphonien knacken? Müsste es für das Reifewerk nicht einen anderen Zugriff geben? Nicht bei Dirigent Maxim Emelyanychev, bei dem Mozarts Letzte dadurch eine Spur zu leichtgewichtig, zu flockig tönt – was nicht bedeutet, dass die Nummer 41 Bombast braucht, eher eine andere Vehemenz, einen anderen Druck. Keine Wünsche offen bleiben dagegen beim Klavierkonzert Nr. 23, das der Dirigent vom Hammerflügel aus leitet. Wie lustvoll hier in die Verästelungen der Partitur gekrochen wird, macht enormen Hörspaß.  th

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