Agatha Christie hatte die besten Buch-Ideen in der Badewanne oder beim Geschirrspülen. Vladimir Nabokov erfand „Lolita“ im Auto. Und Friedrich Schiller beflügelte der Duft einer Schreibtischschublade voll fauler Äpfel zum Dichten. „Schreibwelten“ heißt das neue Buch des Briten Alex Johnson, in dem der Journalist und Blogger von den mitunter merkwürdigen Gewohnheiten verstorbener und noch lebender internationaler Schriftsteller erzählt. Die Leser bekommen dabei den Eindruck, den Autorinnen und Autoren beim Schreiben über die Schulter zu schauen. Man erfährt, mit welchen Geräten und in welchem Umfeld sie ihre besten Werke geschaffen haben. Die Marotten von 50 Autoren quer durch 500 Jahre Weltliteratur kommen dabei zur Sprache. nsc