1912 wird ein junges Mädchen aus einem Dorf namens Aschheim bei München Assistentin der Gerichtsmedizin. Und prompt wird Anna in den Mordfall einer prominenten Schauspielerin verwickelt, bei dem auch der Skandalreporter Fritz von Weynand seine Chance wittert. Nach einem flotten Start bremst Autorin Petra Aicher die Geschichte ab und lässt sie zeitweise sogar dahindümpeln zwischen den historischen Ereignissen um den Tod von Prinzregent Luitpold von Bayern und den vielen zwischenmenschlichen Problemen. Zudem widmet sie dem Spiel aus Kontrasten zwischen Alt und Jung, Arm und Reich, Moral und Skrupel wahrlich viel Zeit. Das wird so lange ausgereizt, bis der Fall in den Hintergrund gerät. Sprecherin Susanne Schroeder liest engagiert in bestem Bairisch. ama