Farbe und Sound

von Redaktion

Liam Gillick im Pergamon-Museum Berlin

Bevor sich die Türen des Pergamon-Museums in Berlin für einen längeren Zeitraum schließen, wirft der britische Künstler Liam Gillick den historischen Stücken noch eine Hülle aus Farbe und Sound über. Bei der Ausstellung „Liam Gillick. Filtered Time“ werden den Jahrtausende alten Kunstwerken neue Perspektiven verliehen, ohne die Wirkkraft der Objekte infrage zu stellen. Zu sehen ist die Schau von 6. April bis 15. Oktober.

Nur wenige Tage später, am 23. Oktober, schließt das Haus, das mit Antikensammlung, Vorderasiatischem Museum und Museum für Islamische Kunst jährlich mehr als eine Million Menschen anzieht, für etwa vier Jahre komplett. Der Bereich, den Gillick bespielt, wird frühestens 2037 wieder zugänglich sein.

Für seine Installation hat Gillick mehrere Räume und Skulpturen ausgewählt. Über dem Ischtar-Tor lässt er beispielsweise Lichteffekte flackern, begleitet von dumpfen Tönen. Eine monumentale Statue des Wettergottes Hadad taucht der Künstler in ein warmes Orange, die bei der Skulptur nicht mehr vorhandenen Augen lässt er blau leuchten.  dpa

Die Ausstellung

ist von 6. April bis 15. Oktober im Pergamon-Museum in Berlin zu sehen (Di., Mi., Fr., Sa. und So. 10 bis 18 Uhr, Do. 10 bis 20 Uhr).

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