IN KÜRZE

Travoltas Anzug wird versteigert 172 Bewerber für Deutschen Buchpreis Eine Milliarde Euro für Komponisten

von Redaktion

John Travoltas weißer Anzug aus dem Kultfilm „Saturday Night Fever“ wird versteigert. Die Auktion für den Dreiteiler soll am 22. April in Beverly Hills beginnen, wie Julien’s Auctions bekannt gab. Der heute 69-jährige Travolta wurde 1977 als Tony Manero in „Saturday Night Fever“ zum Superstar. Der weiße Polyesteranzug, der aus Jacke, Weste und Hose besteht und in dem Travolta zu dem Bee-Gees-Hit „More than a Woman“ tanzte, wird vom Auktionshaus auf 100 000 bis 200 000 Dollar geschätzt.

172 Romane gehen heuer ins Rennen um den Deutschen Buchpreis. Insgesamt hätten 111 deutschsprachige Verlage Titel eingereicht, teilte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt mit. Die Entscheidung über die beste Neuerscheinung fällt erst am Abend der Verleihung. Diese findet traditionell zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse statt und ist für 16. Oktober geplant. 2022 hatten 124 Verlage 202 Werke eingereicht. Der Preis ging an Kim de l’Horizon für „Blutbuch“. Zunächst wählt die Jury 20 Titel für die Longlist aus, die am 22. August bekannt gegeben wird. Daraus wird die Shortlist mit sechs Romanen gebildet, die am 19. September veröffentlicht wird. Der Gewinner oder die Gewinnerin erhält 25 000 Euro, an die übrigen fünf Autoren der Shortlist gehen jeweils 2500 Euro. Von den Verlagen stammen 81 aus Deutschland, 20 aus Österreich und zehn aus der Schweiz. Jeder darf maximal zwei Romane einreichen.

Die Gema will erstmals eine Milliarde Euro an Komponisten, Texter und Verleger ausschütten. 2022 hat die in München ansässige Musikverwertungsgesellschaft das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt, wie der Vorstandsvorsitzende Harald Heker mitteilte. Die Gesamterträge stiegen demnach um 13 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro, davon sollen 1,009 Milliarden an die Schöpfer und Rechteinhaber fließen. Maßgebliche Ursache war den Angaben zufolge das Ende des letzten Lockdowns im Frühjahr 2022, sodass danach wieder mehr Aufführungen stattfinden konnten. Außerdem kommt ein steigender Teil der Einnahmen von Streaming-Diensten. Die Gesamterträge übertreffen das Niveau der Vor-Corona-Zeit. „Urheberinnen und Urheber haben wie fast der gesamte Musik- und Kulturbetrieb in den vergangenen Jahren große Opfer bringen müssen und diesen Erfolg wahrlich verdient“, erklärte Vorstandschef Heker.

Artikel 4 von 11