DVD Musik der Gastarbeiter

von Redaktion

Hervorragend (((((

Seit dem ersten Anwerbe-Abkommen 1955 suchte die Bundesrepublik emsig im Ausland nach Arbeitskräften, die das Wirtschaftswunder vorantreiben. Sie kamen. Aus Italien, Marokko, Griechenland und vor allem aus der Türkei. Anfangs allein, später mit Familien. Sie brachten ihre eigene Kultur und ihre eigene Musik mit. Die Lieder handelten anfangs von Einsamkeit und Heimweh. Später von der Arbeit in den Fabriken, dem Gefühl der Fremdheit sowie dem zunehmenden Rassismus. Eine spezielle Musikrichtung entstand unter den türkischen Gastarbeitern, eine stimmgewaltige Parallelgesellschaft. Mit prachtvollen, markanten Stars, die in riesigen Hallen auftraten – und von der deutschen Bevölkerung weitgehend ignoriert wurden. Cem Kaya zeichnet in der mitreißenden, klug geschichteten Dokumentation „Liebe, D-Mark und Tod“ ein neues und wichtiges Bild der alten BRD.  ulf

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