Rushdie sieht Meinungsfreiheit bedroht

von Redaktion

Der Schriftsteller Salman Rushdie hat vor einer Bedrohung der Meinungsfreiheit in westlichen Ländern gewarnt, wie es sie in seiner Lebenszeit noch nicht gegeben habe. Das sagte der in Indien geborene Autor bei der Verleihung der British Book Awards (Nibbies). Der 75-Jährige wurde mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Als Beispiel nannte Rushdie den Druck auf Bibliotheken und Schulen in den USA, wo weltanschauliche Gruppierungen Bücher mit bestimmten Inhalten verbannen wollten. „Wir müssen vehement dagegen ankämpfen“, sagte Salman Rushdie. Er wandte sich auch gegen Bestrebungen, historische Bücher von als anstößig empfundenen Begriffen zu bereinigen, wie es bei Werken von Roald Dahl und dem James-Bond-Autor Ian Fleming geschehen sei.   dpa

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