Der Künstler Ilja Kabakow ist tot. Kabakow sei bereits am Samstag im Alter von 89 Jahren gestorben, teilten seine Familie und sein Galerist Thaddaeus Ropac mit. Der 1933 im heute ukrainischen Dnipro geborene Kabakow hatte jahrzehntelang in Moskau gearbeitet und war dann in den 80er- Jahren nach New York gegangen, wo er mit seiner Frau Emilia als Künstlerpaar lebte. Kabakow malte und schuf Installationen, seine Werke beinhalteten oft auch Kritik an Russland. Der vielfach ausgezeichnete Künstler zeigte seine Arbeiten unter anderem auch auf der Documenta in Kassel.
Der Bassist Georg Zeppenfeld hat Teile der Opernregie-Szene kritisiert. „Prinzipiell habe ich ein Problem damit, dass manche Regie-Experimente nicht im Blick haben, für wen wir eigentlich spielen wollen und sollen“, sagte der 53-Jährige im Interview mit der Zeitschrift „Opernwelt“. Die Theater seien subventioniert, also spiele man auch für alle. „Wenn wir aber ein Theater nur für ,Experten‘ machen, die schon alles gesehen haben und bei vielem Überdruss empfinden, wenn wir also nicht mehr mit Stücken umgehen, sondern mit Erfahrungen von Stücken, verlieren wir die Allgemeinheit. Letztlich macht sich Theater damit belanglos.“ Zeppenfeld singt in diesem Sommer bei den Bayreuther Festspielen den Gurnemanz in einer Neuinszenierung von Wagners „Parsifal“.
Nach 50 Jahren auf der Bühne blickt die Schlagersängerin Ute Freudenberg („Jugendliebe“) mit Heiterkeit auf ihre anstehende Abschiedstournee. „Ich freue mich sehr auf die anstehenden Konzerte, aber eine Tournee ist auch wirklich harte Arbeit“, sagte die 67-Jährige. Sie habe Rituale entwickelt, um sich während der Touren fit zu halten. „Nach den Konzerten gehe ich nicht mit den Kollegen trinken, sondern ins Hotel und dann wird die ,Schnute‘ gehalten.“ Mit Blick auf ihre Parkinsonerkrankung als Herausforderung für Auftritte gab sie sich gelassen: „Wenn mein rechter Arm mal nicht mitmacht, ist das auch okay. Meine Fans wissen ja über die Parkinsonkrankheit Bescheid.“
In einem bisher unerforschten Gelände der versunkenen Stadt Pompeji in Italien haben Archäologen drei Skelette gefunden. Dabei handelt es sich um Opfer des verheerenden Vulkanausbruchs aus dem Jahr 79 nach Christus, wie es hieß. Die Forscher gehen davon aus, dass es sich um die Überreste von zwei erwachsenen Frauen sowie einem Kleinkind im Alter von drei bis vier Jahren handelt. Man fand die Skelette unter den Trümmern eines Gebäudes, in dem sie wohl Schutz suchten. In der versunkenen römischen Stadt am eFuße des Vesuvs stoßen Archäologen immer wieder auf spektakuläre Funde.