IN KÜRZE

650 000 sahen größte Vermeer-Ausstellung Kunstaktion mit Marina Abramovic Exzellenter Kinostart für „Spider-Man“ Udo Lindenberg in Paderborn

von Redaktion

Ein Erfolg mit Ansage: Rund 650 000 Menschen haben die bisher größte Ausstellung mit Werken des Malers Johannes Vermeer in Amsterdam gesehen. Das teilte das Rijksmuseum am Sonntagabend mit, nachdem die Ausstellung nach 115 Tagen endete. Damit war es die bestbesuchte Ausstellung in der Geschichte des Museums. Seit Februar waren wie berichtet 28 der noch existierenden 37 Gemälde des holländischen Meisters (1632-1675) gezeigt worden.

Zu einer Kunstaktion, die 24 Studierende unter Leitung der Performance-Künstlerin Marina Abramovic erarbeitet haben, laden die Folkwang Universität der Künste und das Museum Folkwang ein. Die Aktion findet vom 30. Juni bis zum 9. Juli im Museum Folkwang statt. Unter der Überschrift „54 Hours Performances“ thematisiert sie Ergebnisse der vierten und letzten Arbeitsphase, in der Ausdauer und Konzentration im Mittelpunkt stehen. „Für meine Lehrmethode ist es sehr wichtig, die Studierenden schon in einem sehr frühen Stadium mit realen Arbeitsbedingungen und einem echten Publikum in Kontakt zu bringen“, erklärte Marina Abramovic.

Der Animationsfilm „Spider-Man – Across the Multi-Verse“ hat in den nordamerikanischen Kinos den bislang zweitbesten Start des Jahres hingelegt. Die Fortsetzung eines 2018 gestarteten Films kam laut vorläufigen Zahlen des Magazins „Variety“ in den USA und Kanada auf 120,5 Millionen eingespielte US-Dollar (rund 112,3 Millionen Euro). Spitzenreiter im Jahr 2023 bleibt mit „Der Super Mario Bros. Film“ ein weiterer Animationsfilm. Er erlöste am Startwochenende Anfang April rund 145 Millionen US-Dollar. Die Produktion des Filmes hat geschätzt rund 100 Millionen Dollar gekostet.

Ein Kunstwerk des Musikers und Malers Udo Lindenberg hängt jetzt in der Paderborner Innenstadt. Das Bild „Dach der Welt“ (Foto: Lindenberg) wurde am Montag an der Fassade des Hauptsitzes des Bonifatiuswerks enthüllt. Das Motiv sei eine Hommage an die Menschenrechte und ermutige uns dazu, selbst Friedenszeichen zu setzen, heißt es in einer Mitteilung. Bei der Installation handelt es sich um eine 2,30 Meter hohe und 1,40 Meter breite gläserne Kopie von Lindenbergs Bild. Es zeigt ein Haus auf einer Weltkugel. Grundlage soll das biblische Gebot „Und du sollst nicht das Haus deines Nächsten verlangen“ sein.

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