COMIC Asterix auf Oberfränkisch

von Redaktion

Hervorragend (((((

Wenn es im zweiten oberfränkischen Asterix um die „Bieramiden“ geht – dann sind keine regionalen Brauspezialitäten wie Maisel’s Weiße aus Bayreuth gemeint. Es geht in der hinreißend lustigen Übersetzung von Kabarettist Stefan „Das Eich“ Eichner aus Kulmbach selbstverständlich um die Pyramiden von „Könichin Gleobadra“, dem „Maadla“ vom Cäsar mit dem „rassichn Riechkolbn“. Weil Gleo „Ärcher auf da Bauschdell“ hat, eilen die Gallier um Asterix und „Braumasder“ Miraculix aus ihrem „Dörfla“ herbei und mischen das Altertum sauber auf. Auf Oberfränkisch fluchen die intriganten Ägypter beinahe noch schöner, wenn Asterix & Co. dank Idefix aus ihrem Pyramiden-Gefängnis türmen: „Hä? Ja ludsch mich rund un nenn mich Bärbel! Des gibbs doch ned!“ Gibbs aber doch. Am Ende feiert Gleo ihr „inneres Blumenbflüggn“, der Leser hat eine Mordsgaudi, und Asterix jubelt: „Gwunna! Beim Deudaades!“  jh

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