VINYL Viel zu viel, doch große Kunst

von Redaktion

Hörenswert ((((;

Depeche Mode sind für eine über 40 Jahre alte Band (die mit Andrew Fletcher ein maßgebliches Mitglied verloren hat) richtig gut im Geschäft. Als Zuckerl für beinharte Fans gibt’s nun nach dem jüngsten Erfolgsalbum „Memento Mori“ die neue Folge der „12’’ Singles“-Serie. Alle paar Monate bündelt Sony Music die Maxis, die einst eine LP der Band flankierten, in einer üppigen Vinyl-Box. An der Reihe ist nun „Sounds of the Universe“ von 2009. Wie immer gibt es mehrere Remixe einzelner Stücke. „Wrong“ im „Thin white Duke“-Mix klingt fast wie die Eurythmics, wohingegen der Trentemøller-Mix knarzend in die Disco will. „Oh Well“ schwitzt im „Black Light Odyssey Remix“ besinnungslos auf der Tanzfläche, „Peace“ wird dagegen von Six Toes um ein Streichquartett erweitert. Wie immer ist das alles viel zu viel. Und doch meist großartig und immer interessant. lö

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