Der junge Rastafari Darwin wird aus Geldnot Totengräber im ehrwürdigen Friedhof Fidelis in Port Angeles – gegen seine spirituelle Einstellung und die seiner alten kränklichen Mutter. Für diesen Job musste er seine Dreadlocks abschneiden, sich außerdem den Machenschaften von Errol beugen: Der gerissene Vorarbeiter raubt mit seiner Friedhofscrew nachts die Gräber aus. Für einen Rastafari ein seelischer Höllenzustand. Außerdem treibt ihn die Erinnerung an seinen früh verschwundenen Vater um. Aber dann begegnet er Yejide, sie ist geprägt von den fantastischen Geschichten ihrer Großmutter. Jetzt soll ihre gerade verstorbene Mutter im Familiengrab bestattet werden. Die beiden spüren eine unmittelbare geistigseelische Verbundenheit. „Als wir Vögel waren“ schwingt zwischen der harten Realität des Alltags, einer Liebesgeschichte und den Mythen Trinidads – in einer Sprache, die ins Herz trifft. gra