Gitarrist Slash, bekannt vor allem für seine Arbeit bei Guns N’Roses, hat ein eigenes Bluesfestival ins Leben gerufen, mit dem er im Sommer auf Tournee gehen will. Mit dem S.E.R.P.E.N.T.-Festival will sich der 58-Jährige für Toleranz und Gleichberechtigung einsetzen und ein Zeichen gegen Rassismus und Krieg setzen. Bei den Konzerten wird die Gitarrenikone, die bei den Oscars am vergangenen Sonntag Ryan Gosling bei dessen Song „I’m just Ken“ begleitete, von Größen des Genres wie Warren Haynes, Christone Ingram alias Kingfish, Robert Randolph, Samantha Fish und Larkin Poe unterstützt. „Auf der S.E.R.P.E.N.T.-Tour wollen wir Blues- und Rock’n’Roll-Musik, Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit feiern – in diesen unsicheren und spaltenden Zeiten“, kündigte Slash, der mit bürgerlichem Namen Saul Hudson heißt, an. Der Titel der Reihe steht für „Solidarity, Engagement, Restore, Peace, Equality N’ Tolerance“ (Solidarität, Engagement, Wiederherstellung, Frieden, Gleichheit und Toleranz). Ein Teil der Erlöse soll wohltätigen Stiftungen zugutekommen, darunter der Organisation „War Child“.
Im Mai veröffentlicht Slash sein erstes Blues-Album, auf dem er von Kollegen wie Brian Johnson (AC/DC), Steven Tyler (Aerosmith), Iggy Pop, Chris Stapleton und Demi Lovato unterstützt wird. Zuvor kommt Slash aber mit Sänger Myles Kennedy und The Conspirators nach Europa. In Deutschland sind Konzerte in Düsseldorf, Hamburg, Berlin und München geplant. Das Konzert im Zenith am 25. April ist bereits ausverkauft. PHILIP DETHLEFS